Ureinwohner von Amazonien

Amazonien darf nicht sterben

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Seit Ende 1965 ist Erwin Kräutler als Missionar am Xingu, dem größten Nebenfluss des Amazonas, unterwegs und setzt sich für die Rechte der Urvölker ein. Durch das gigantische Staudammprojekt Belo Monte soll die Heimat zehntausender Indios durch Überschwemmungen zerstört werden. Zahlreiche Flüsse werden trockengelegt, die den Ureinwohnern die lebensnotwendigen Lebensgrundlagen liefern.

Seit Ende 1965 ist Erwin Kräutler als Missionar am Xingu, dem größten Nebenfluss des Amazonas, unterwegs und setzt sich für die Rechte der Urvölker ein. Durch das gigantische Staudammprojekt Belo Monte soll die Heimat zehntausender Indios durch Überschwemmungen zerstört werden. Zahlreiche Flüsse werden trockengelegt, die den Ureinwohnern die lebensnotwendigen Lebensgrundlagen liefern.

Als Folge seines Kampfes wurden gegen Erwin Kräutler in den vergangenen Jahrzehnten bereits mehrere Mordversuche durchgeführt. Er überlebte sie, einige seiner MitarbeiterInnen starben jedoch dabei.

„Als Hirte von Xingu bin ich beauftragt, nach Wegen zu suchen, den Menschen zu helfen, aus diesem Leiden und der Armut herauszukommen. Wenn ich mich auf die Seite der einheimischen Völker stelle und besonders auch der ausgebeuteten Frauen, dann bin ich immer gegen die Interessen von anderen, die aus deren Not Profit ziehen wollen.“

Die Fotoausstellung der NMS 1 Kufstein und der Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre St. Vitus soll dazu beitragen, bewusst zu machen, dass Entwicklung und Mission untrennbar miteinander verbunden sind.